Mit dem „Chanson von der Fremde“ begann Dota und traf den biografischen Kern im Leben der jüdischen Dichterin aus Galizien. Hosser
Es war ein gelungener Liederabend im Stadttheater Idar-Oberstein mit der Sängerin Dota Kehr und ihrem Macha-Kaléko-Programm: Am Ende gab es stehende Ovationen und mehrere Zugaben.
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In den Wirtschaftswunderjahren war sie in Vergessenheit geraten. In den vergangenen 20 Jahren aber erleben ihre Gedichte eine Renaissance. Vor knapp 100 Jahren gehörte die in Berlin lebende Macha Kaléko (gebürtig Golda Malka Aufen; 1907–1975) zu den ganz Großen und verkehrte im „Schwimmerbecken“ des Romanischen Cafés.