Analyse und Reaktionen auf die Stadtratswahl in Birkenfeld: CDU und BFL stärken ihre Position: Analyse zur Stadtratswahl in Birkenfeld: Genossen sind die großen Verlierer
Das alte Stadthaus ist Sitz der Birkenfelder Stadtverwaltung. Dort befindet sich unter anderem das Büro des Bürgermeisters. Das Foto zeigt eine Aufnahme des historischen Gebäudes, die Fotograf Sebastian Caspary zur sogenannten blauen Stunde gemacht hat. Foto: Sebastian Caspary Sebastian Caspary
Birkenfeld. Nur einmal in der Nachkriegsgeschichte war der Vorsprung der CDU auf die SPD größer, und die zuletzt bestehende Zeit des politischen Patts zwischen den beiden größten Parteien ist nun vorbei: Aus der Wahl des Birkenfelder Stadtrats sind die Christdemokraten mit ihrem Spitzenkandidaten Miroslaw Kowalski, der sich am Sonntag zeitgleich souverän im Bürgermeisterduell gegen seinen SPD-Herausforderer Jürgen Schug durchsetzte, als klare Gewinner hervorgegangen.
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Mit 48,0 Prozent und insgesamt 21.760 Stimmen sicherten sich die Christdemokraten elf Sitze im Stadtrat. Das sind zwei mehr als bisher. Im Vergleich zu 2014 lag das Prozentplus der CDU bei 8,8 Punkten. Die SPD landete bei nur noch 33,9 Prozent (15.343 Stimmen), was gegenüber dem Urnengang vor fünf Jahren ein Minus von 7,7 Prozentpunkten und den Verlust von zwei Sitzen bedeutet.