Natur Riesen-Bärenklau ist für Mensch und Tiergefährlich - Große Bestände bei Kirschweiler: Ärger mit dem Riesen-Bärenklau: Giftpflanze vermehrt sich im Kreis rasant
Hettenrodt/Kirschweiler. Nur kurz passt der Junge nicht auf. „Da ist mir ein Tropfen auf den Arm gespritzt“, erzählt er. Die Folge ist eine große Brandblase, die im Krankenhaus aufgeschnitten und behandelt werden muss. Danach kann der Elfjährige den Arm zwei Wochen lang nicht bewegen. Im Kreis Birkenfeld gibt es mehrere Stellen, an denen dieses Szenario schnell zur Realität werden kann. Die hochgiftige Flüssigkeit Furocuramin, die im Riesen-Bärenklau (Herkulesstaude) vorkommt, kann in Verbindung mit Sonnenlicht zu schweren Verbrennungen der Haut führen.
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Zwischen Hettenrodt und Kirsch-weiler – unterhalb der alten Bauschuttdeponie – stehen Hunderte dieser für Mensch und Tier gefährlichen Pflanzen. Dieses im blühenden Stadium jahrzehntelang als besonders dekorativ wertgeschätzte, nun aber als Plagepflanze bezeichnetes Gewächs, das ursprünglich aus dem Kaukasus stammt, ist in Gärten, Parks, an Straßenrändern, in Bach- und Flusstälern sowie auf Brachen anzutreffen und kann dort die heimische ...