AWB hat Probleme
Abfallabfuhr durch Schnee und Eis beeinträchtigt
Schnee- und eisbedeckte Straßen erschweren den Mitarbeitern des Abfallwirtschaftsbetriebes des Kreises Birkenfeld die Müllabfuhr derzeit enorm.
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Schnee und Eis legen die Abfallabfuhr im Kreis Birkenfeld teilweise lahm – und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Was es jetzt zu beachten gilt.

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Aufgrund der aktuellen Wetterlage mit schnee- und eisbedeckten Straßen – insbesondere auf Neben- und Stichstraßen – kommt es derzeit kreisweit zu Problemen bei der Abfuhr sämtlicher Abfallarten. Darauf weist der Abfallwirtschaftsbetrieb des Nationalparklandkreises Birkenfeld (AWB) hin. In den vergangenen Tagen habe sich gezeigt, dass auch kurzfristig angesetzte Nachfuhrversuche keine Abhilfe schaffen, da sich die Straßenverhältnisse bei der anhaltenden Witterung nicht ausreichend verbessern. Für die nächsten Tage sind die meteorologischen Prognosen ebenfalls ungünstig. Nicht abgeholte Restabfallbehälter, Gelbe Säcke sowie Altpapier sind daher bis zur nächsten regulären Abfuhr wieder zurückzustellen, informiert der AWB.

Bei der nächsten Restabfallabfuhr können ausnahmsweise auch neutrale, handelsübliche Abfallsäcke beigestellt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, Abfälle unentgeltlich an den Wertstoffhöfen im Kreisgebiet abzugeben – im Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) Reibertsbach bei Reichenbach sowie in Idar-Oberstein, Rhaunen und Neubrücke.

Sollten die Witterungsverhältnisse unverändert bleiben oder sich weiter verschlechtern, sind die genannten Abfälle bei den kommenden Abfuhrterminen an die nächstmögliche anfahrbare, also schnee- und eisfreie Straße zu bringen. In der Regel handelt es sich dabei um Hauptstraßen oder andere stark frequentierte Straßen.

Beim Sperrabfall bittet der AWB darum, die Abfälle mindestens zwei Arbeitstage über den ursprünglichen Abfuhrtermin hinaus bereitgestellt zu lassen. Sollte auch dann keine Nachfuhr möglich sein, wird der AWB mit den Betroffenen neue Abfuhrtermine vereinbaren.

Aufgrund von Schneeräumungen oder widrigen Straßenverhältnissen können derzeit zudem nicht alle Bioabfallcontainer wöchentlich geleert werden. Beim Vorfinden eines vollen oder überfüllten Containers dürfen Bioabfalltüten daher nicht auf oder neben dem Behälter abgestellt werden. Sind auch umliegende Standorte nicht nutzbar, ist der Bioabfall wieder mitzunehmen und kann entweder zwischengelagert oder ausnahmsweise über den Restabfall entsorgt werden.

Ergänzend weist der AWB darauf hin, dass sich Abfallfahrzeuge fahrtechnisch erheblich von normalen Lastkraftwagen unterscheiden – insbesondere im beladenen Zustand. Zudem variieren die Fahrzeuge je nach zu transportierender Abfallart. Das häufige Bremsen und Anfahren erfordert griffige Fahrbahnverhältnisse. Die Fahrerinnen und Fahrer entscheiden im Einzelfall eigenverantwortlich, ob eine Straße befahren werden kann. „Die Befahrbarkeit durch Pkw oder übliche Lkw ist hierbei kein Maßstab“, betont der AWB. Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Bei Fragen steht die Abfallberatung unter Telefon 06782/1598-50 oder E-Mail an abfallberatung@awb-bir.de abfallberatung@awb-bir.de zur Verfügung.

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