Neuwied. Am Ende eines Gerichtsprozesses sollte mehr Klarheit herrschen als zu Beginn. Für das Verfahren, das jetzt vor dem Neuwieder Amtsgericht verhandelt wurde, gilt das nur bedingt. Erstaunlicherweise hat das aber auf das Resultat kaum Auswirkungen.
Die Staatsanwältin braucht lange, bis sie alle Anklagepunkte verlesen hat – und wiederholt sich dabei mehrfach. Denn bis auf einen Tatvorwurf war die Masche stets die gleiche: Spielkonsolen wurden über Internetplattformen wie eBay-Kleinanzeigen angeboten, die Kunden überwiesen den vereinbarten Preis, erhielten die Ware aber nicht.