Das Schild am Gebäude wurde geändert: Der Schriftzug der Familienhilfe "Meilenstein" ist darauf nicht mehr zu finden. Rainer Claaßen
Nach der Insolvenz des Jugendhilfeträgers „Meilenstein“ prallen Vorwürfe und Behördenangaben aufeinander. Waren verzögerte Zahlungen der Jugendämter schuld – oder wogen Unregelmäßigkeiten der Familienhilfe schwerer?
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Unsere Zeitung hatte kürzlich über die Insolvenz der Familienhilfe „Meilenstein“ berichtet. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Alexander Jüchser seien verzögerte Zahlungen der Jugendämter ursächlich für die Zahlungsunfähigkeit gewesen. In der Vergangenheit habe es „erhebliche sowie zeitlich verzögerte Zahlungsausfälle“ seitens der Kostenträger gegeben, sagte er.