Hybridrasenplatz in Unkel ist ein Fass ohne Boden - Stiftungsgründung könnte doch noch einen Kunstrasenplatz ermöglichen
Vom Traum zum Albtraum: Drama um den Hybridrasen in Unkel geht weiter
Unkel Hybridfussbalplatz
Das mit dem Hybridplatz hatten sich die Unkeler Sportvereine und Schulen anders vorgestellt. Foto: Archiv Sabine Nitsch
Sabine Nitsch

Der neue Unkeler Hybridsportplatz ist nicht nur ein Desaster, weil er bereits komplett kaputt ist. Er ist auch finanziell gesehen eine Katastrophe, weil er sich als Fass ohne Boden erweist. Die Sanierung wird immer teurer und die Folgekosten durch die Pflege eines solchen Platzes sprengen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Möglichkeiten der Stadt. Von Anfang an wollten die Vereine lieber Kunstrasen anstatt des teuren für den Breitensport gar nicht tauglichen „Luxusobjekts“.

Lesezeit 3 Minuten
Jetzt suchen sie zusammen mit dem Sportplatzbeauftragten Gerald Muß und dem Steuerberater Werner Euskirchen nach einer Lösung, wie sie den untauglichen Hybridplatz in einen tauglichen Kunstrasenplatz eintauschen können. Eine Stiftung steht als Idee im Raum, über die der Unkeler Kunstrasentraum doch noch wahr werden könnte.

Ressort und Schlagwörter

Kreis Neuwied

Top-News aus der Region