Wegen eines schweren Raubs in Plaidt wird derzeit verhandelt. dpa
Neuwied. Seit Februar stand ein inzwischen 60-jähriger Mann aus Neuwied vor dem Landgericht Koblenz. Angeklagt war er, weil er zwischen Januar und August 2018 in mehreren Fällen sexuelle Handlungen an und mit seinem fünfjährigen Sohn vorgenommen haben soll. Jetzt verurteilte ihn die Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Thomas Metzger zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten und ordnete darüber hinaus die Sicherungsverwahrung des Angeklagten an.
Lesezeit 2 Minuten
Wesentliche Teile des Prozesses hatten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden, nicht zuletzt zum Schutz des Kindes. Auch zu den Schlussplädoyers war die Öffentlichkeit nicht zugelassen. Dennoch: Die Verurteilung des Mannes erfolgte wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit dem Missbrauch von Schutzbefohlenen, darüber hinaus wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften.