Fragende Gesichter bei den Schauspielern (von links) Carolin Freund, Farina Violetta Giesmann und Thomas Jansen. Spätestens am Ende der umjubelten Premiere von „Der erste letzte Tag“ im Schlosstheater Neuwied wich die Skepsis aber unbändiger Freude. Foto: Benjamin Westhoff BENJAMIN WESTHOFF
Neuwied. Um große Erfolge feiern zu können, muss man oft entsprechende Risiken eingehen. Für das Team des Schlosstheaters gehörte sicher Mut dazu, sich an die erste Bühnenadaption des aktuellen Romans „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek heranzuwagen. Zumal auch Fitzek, der sonst vor allem für Psychothriller bekannt ist, mit der Geschichte über eine Autoreise zweier sehr unterschiedlicher Charaktere Neuland betreten hatte.
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Sowohl die Darsteller als auch der Regisseur waren sich – obwohl das ganze Team während der Inszenierung und der Probenarbeiten in kreativer Kooperation sehr viel Energie in das Projekt gesteckt hatte – nicht sicher, wie das Publikum auf ihre Interpretation reagieren würde.