Waldbreitbacher Rat hat den Nachtragshaushalt 2022 verabschiedet
Steuerplus und Ausgabenverzicht: Defizit im Waldbreitbacher Etat schrumpft
Für den geplanten Neubau des Kindergartens tauchen im Investitionsprogramm für 2022 einsparbedingt nur noch 500.000 Euro statt der ehemals geplanten 2 Millionen Euro auf. Foto: Jörg Niebergall (Archiv)
Jörg Niebergall

Waldbreitbach. Bereits Ende Mai hat der Waldbreitbacher Ortsgemeinderat beschlossen, die Grundsteuer B für Grundstücksbesitzer von 380 auf 430 Prozent anzuheben. Damit ist das Gremium einer Forderung der Kommunalaufsicht bei der Kreisverwaltung nachgekommen – und schuf die Voraussetzung dafür, dass die Behörde den Haushalt 2022 genehmigte. Das wiederum führt zwangsläufig zu einem Nachtragsetat.

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Den der Rat in seiner jüngsten Sitzung auf den Weg brachte. Erfreulich ist dabei: Das Defizit im Haushalt verringert sich um gut 59.000 auf knapp 137.000 Euro. Die Steueranhebung mündet erwartbar in eine Verbesserung auf der Einnahmeseite. Kämmerer Werner Kröll beziffert diese im Nachtrag mit gut 37.

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