Ermittlung Drohender Skandal bei den deutschen Springreitern zieht Bahnen bis in den Kreis Neuwied: Staatsanwaltschaft ermittelt: Machte 20-jähriger Reiter Mädchen gefügig?
Die Staatsanwaltschaft ist der Frage nachgegangen, ob junge Reitsportler bei Turnieren Mädchen etwa mit K.-o.-Tropfen gefügig gemacht haben. Der Verdacht gegen einen jungen Mann aus dem Kreis hat sich nicht erhärtet. Foto: dpa picture alliance
Kreis Neuwied. Ein Bericht des Magazins „Der Spiegel“ könnte sich für die deutschen Springreiter zum Skandal um Alkoholexzesse und sexuelle Nötigung auswachsen – und eine Spur könnte in den Kreis Neuwied führen. Junge Reiter aus dem Nationalkader sollen bei Turnieren Mädchen mit Alkohol oder K.-o.-Tropfen gefügig gemacht und sexuell missbraucht haben. Vorwürfe kommen auch von einer Springreiterin aus Rheinland-Pfalz. Deren Familie habe den Verdacht geäußert, dass der jungen Frau bei einem Reitturnier in Hagen in diesem Jahr K.-o.-Tropfen verabreicht worden sind.
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Der Vorfall ist bisher ungeklärt, heißt es im „Spiegel“ weiter – und dass die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt. Diese meldete sich am Montag in Person des Leitenden Staatsanwaltes Harald Kruse in einer Pressemitteilung zu Wort. Darin heißt es, dass die Staatsanwaltschaft jetzt gegen einen 20-jährigen Nachwuchs-Springreiter aus dem Kreis Neuwied ermittelt – „wegen des Anfangsverdachtes von Sexualstraftaten“.