Der erste nicht adelige Bewohner auf Schloss Arenfels: Um das ursprüngliche Stück unbeschädigte Tapete im grünen Wohnzimmer-Salon hat Benedikt Feltens einfach einen Rahmen gehängt. Andreas Winkelmann
Er wohnt in einem Schloss und arbeitet dort zugleich. Zwischen hohen Stuckdecken, antiken Möbeln und nächtlichen Alarmen lotet der 38‑jährige Benedikt Feltens aus, wie viel Privates in historischen Mauern Platz hat.
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Wenn Benedikt Feltens morgens aus dem Badezimmerfenster blickt, schaut er direkt auf die Hönninger Weinberge. Um 6 Uhr sieht er von hier oben oft Hasen und Rehe. „Das ist toll“, sagt der 38-Jährige. Für ihn ist das der Beginn eines meist langen Arbeitstages an einem außergewöhnlichen Ort.