Neubewertung von Glaubenssätzen aus der Vergangenheit nötig
Sieben Thesen an der Kirche in Asbach befestigt: Frauengruppe unterstützt Reformbewegung
Die Mitglieder der Initiative „Maria 2.0“ vor der Kirche St. Laurentius in Asbach. Symbolisch „befestigen“ sie die sieben Thesen von Maria 2.0 an der Eingangstür.
Simone Schwamborn

Asbach/Region. Der Druck auf die katholische Kirche wächst. Vor wenigen Tagen wurde das Missbrauchsgutachten für das Erzbistum Köln vorgelegt. Kirchenrechtler fordern Kardinal Rainer Maria Woelki auf, aus den Vertuschungsvorwürfen entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Eine konsequente Offenlegung und strafrechtliche Verfolgung aller Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche fordern auch die Anhängerinnen der bundesweiten Initiative „Maria 2.0“ seit 2019. Bei ihrer Gründung vor zwei Jahren stellten die Mitglieder der Initiative Thesen auf, die neben der umfassenden Aufklärung der Missbrauchsfälle sechs weitere Forderungen enthalten. Engagierte Frauen im Seelsorgebereich Rheinischer Westerwald unterstützen die katholische Reformbewegung.

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Riefen sie 2019 erstmals zu Mahnwachen auf, haben sie im März erneut zu zwei Mahnwachen eingeladen, um auf die „Maria 2.0“-Bewegung aufmerksam zu machen. Die nächste sollte eigentlich am Freitag, 26. März, an der Pfarrkirche St. Laurentius in Asbach stattfinden, doch die Verschärfung der Corona-Regeln haben die Frauen zum Anlass genommen, die dritte Mahnwache im März abzusagen.

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