Kommunalpolitisch engagiert
Dem Kreistag und verschiedenen Fachausschüssen gehörte Willfried Huhn von 2009 bis 2014 an. Als Mitglied für die Ortsgemeinde Roßbach war Wilfried Huhn von 2019 bis 2024 im Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach tätig.
Vor allem den Schützen verbunden
„Seine Verbundenheit galt vor allem dem Schützenwesen. Die Geschicke der örtlichen St.-Hubertus-Schützenbruderschaft, der er 58 Jahre bis zu seinem Tode angehörte, gestaltete er maßgeblich durch seine 46-jährige Vorstandstätigkeit mit“, sagt Boden. Schon in jungen Jahren übernahm Wilfried Huhn als Jungschützenmeister Verantwortung und stand den 1977 gegründeten und erfolgreichen Sportschützen des Vereins vor. Seine Unterstützung galt auch über lange Jahre dem vereinseigenen Tambourcorps. Als stellvertretender Vorsitzender und 16 Jahre als Vorsitzender leitete er von 1984 bis zu seinem Tod wesentlich die Geschicke des Vereins, der auch die Kirmes im Ort ausrichtet.
Goldenen Stern zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz erhalten
Im Schützenbezirk Wied war er ebenfalls erst als Jungschützenmeister und später als stellvertretender Vorsitzender und bis 2008 als Vorsitzender innovativ und aktiv tätig. Im Jahre 2008 wurde Huhn zum Ehrenbundesmeister des Bezirksverbandes Wied und Ehrenbrudermeister der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Roßbach ernannt. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er im Jahre 2008 einer der höchsten Auszeichnungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, den Goldenen Stern zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz.
In Roßbach war er noch in vielen weiteren Vereinen aktiv. „Er verstand es, durch seine hilfsbereite Art, Menschen für sich zu gewinnen. Wir werden seine Hilfsbereitschaft, die Begegnungen und die Gespräche mit ihm sehr vermissen und in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, so Thomas Boden.