Volksfest Entscheidung des Asbacher Ortschefs löst Debatte auf Facebook aus − Polizei sieht Glas als Sicherheitsrisiko für Besucher und Tiere
Schmeckt nicht jedem: Kölsch kommt zur Asbacher Kirmes aus Plastikstangen
Trexer

Asbach. Nur noch eine Woche bis zum Start der Asbacher Kirmes, und das Sommerwetter dürfe aller Wahrscheinlichkeit nach halten – gute Voraussetzungen für die Kassen der teilnehmenden Vereine. Denn an deren Ständen dürfte beim größten Volksfest im vorderen Westerwald das Bier, neben alkoholfreien Getränken, wieder in Strömen fließen – in diesem Jahr allerdings nicht in Gläser, sondern erstmals in Kölschstangen und Willibecher aus Kunststoff. Diese Umstellung hat Ortsbürgermeister Franz-Peter Dahl beschlossen und folgt damit einem Rat der Polizeiinspektion (PI) Straßenhaus. „Wir empfehlen das bei allen Großveranstaltungen“, sagt der stellvertretende PI-Leiter Klaus-Dieter Kuhn und nennt die Verletzungsgefahr als Hauptgrund.

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Dennoch stößt der Schritt auch auf Kritik. In der Facebook-Gruppe „Wir sind Asbach“, einem virtuellen Stammtisch mit fast 1000 Teilnehmern ist eine Diskussion über Sinn und Zweck der Glasverbannung entbrannt. Ausgelöst hat sie einer der Administratoren, der die Entscheidung kritisiert und dabei auch zwei Asbacher Ratsmitglieder an seiner Seite wisse.

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