Rundgang in Linz informiert über Leben, Repression, Deportation und Ermordung der Familien und Händler
Rundgang: Steine führen zu jüdischen Schicksalen in Linz
in der Mühlengasse vor dem Haus Bermann sind drei Stolpersteine in das Pflaster eingelassen. Peter Gillrath berichtete über das Schicksal der jüdischen Mitbürger. Foto: Simone Schwamborn
Simone Schwamborn

Linz. Das Interesse am Stolperstein-Rundgang in der Linzer Innenstadt war groß. Rund 45 Bürger nahmen auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde an der Führung teil, um Näheres über das einstige jüdische Leben in Linz zu erfahren. Peter Gillrath und Bruno Hoppen, beides ehemalige Mitglieder des inzwischen aufgelösten Deutsch-Israelischen Freundeskreises, führten die Teilnehmer zu den Stolpersteinen und Häusern, in denen bis in die 1930er-Jahre hinein jüdische Familien wohnten.

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Nach der Veröffentlichung „Die ehemalige Jüdische Gemeinde in Linz am Rhein“ von Anton und Anita Rings aus den 1980er-Jahren findet sich die älteste Nachricht über die Existenz von Juden im Kirchspiel Linz bei Abt Caesarius von Heisterbach, der in seinen Geschichten die Taufe eines Judenmädchens erwähnte, die zwischen 1218 und 1222 in der Linzer Pfarrkirche stattgefunden haben soll.

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