Gestank Auflage für geplante Gewerbeerweiterung in Gladbach wegen Luftbelastung im Distelfeld
Retourkutsche?: SGD fordert Klimagutachten
dpa/Symbolfoto

Neuwied. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord will eine von der Stadt Neuwied beantragte Zielabweichung für eine Gewerbefläche in Gladbach nur unter der Auflage eines Klimagutachtens zulassen. Wie sie in einer Pressemitteilung schreibt, befindet sich die Fläche, auf der sich ein mittelständiges Unternehmen erweitern will, in einem „Bereich mit besonderer Klimafunktion“. Und wegen der „besonderen klimatischen Verhältnisse im Neuwieder Becken und der aktuellen Luftbelastungen im Gewerbegebiet Distelfeld“ könne sie das nur nach Vorlage eines Klimagutachtens und Prüfung von Alternativstandorten zulassen.

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Dass es sich dabei um eine Retourkutsche für die emotional geführte „Gestanks-Debatte“ rund um das Distelfeld handelt, bei der die SGD als Kontrollbehörde zusammen mit der Firma Suez im Zentrum der Kritik steht, wollte Oberbürgermeister Jan Einig auf RZ-Nachfrage nicht bestätigen.

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