
800 Mitarbeiter weltweit
In dem anlässlich der Auszeichnung veröffentlichten Top-100-Unternehmensporträt heißt es: „Lohmann ist einer der weltweit führenden Hersteller von Hightechklebebändern und kundenspezifischen Stanzteilen. An weltweit 29 Standorten mit 800 Mitarbeitern bietet die Firma komplexe Klebelösungen für die verschiedensten Industriezweige. Ob im medizinischen, elektronischen oder Automotivebereich: Der traditionsreiche Mittelständler strukturiert seine Innovationsprozesse konsequent, um neue Klebeprodukte zu realisieren.“
Klebeband kann Träger verschiedener Funktionen sein
Geschäftsführer Carsten Herzhoff erklärt die Arbeitsweise der „Bonding Engineers“: „Das Klebeband wird multifunktionaler Träger von Funktionen.“ Eine Funktion kann zum Beispiel die thermische Leitfähigkeit sein. Für die Medizin produziert Lohmann Patches, über die sich Körperfunktionen messen lassen. In Handydisplays oder Tastaturen kommen elektrisch leitfähige Klebebänder zum Einsatz. Immer wieder machen sich die Innovationsmanager auf die Suche nach kreativen Ideen oder unentdeckten Märkten.
Über die Qeridoo GmbH heißt es im Top-100-Unternehmensporträt: „Fahrräder mit Kindersitzen waren einmal – inzwischen zählen Fahrradanhänger zum Alltagsbild. Qeridoo entwickelt Kindersportwagen, die zugleich als Fahrradanhänger, Kinderwagen und Sportgerät funktionieren. Im Fokus steht die Sicherheit.“

So habe der Mittelständler als erster Anbieter überhaupt seitliche Kopfprotektoren entwickelt, die im Falle eines seitlichen Umkippens den Kopf des Kindes schützen. Zudem sind das Gurtsystem und die Rückenlehne fest in der Karosserie verankert. Seit ihrer Gründung 2010 ist die Firma rasant gewachsen: 2017 hatte sie zehn, aktuell knapp 50 Beschäftigte.
Probleme erkennen, Lösungen suchen
„Ihre Produkte eignen sich mittlerweile sogar für Pedelecs, weil sie über einen tiefen Schwerpunkt verfügen, der bei höherem Tempo eine sichere Straßenlage gewährleistet. Den Markt hat Qeridoo schon früh erkannt. Das gilt auch für die Option einer Umrüstung des Kindersportwagens zu einem Lastenanhänger“, heißt es im Presstext weiter. Man müsse Probleme erkennen und dann nach Lösungen suchen, sagt Gründer und Geschäftsführer Nikolai Boldt: „Das klappt aber nur, wenn man sich intensiv mit seinem Produkt beschäftigt. Dann kann man wachsen und Innovationen schaffen.“ red
