Die Friedhöfe (wie hier in Irlich) werden sich durch das neue Bestattungsgesetz verändern. Jörg Niebergall
Nach dem Tod eines geliebten Menschen bleiben oft nur die schönen Erinnerungen. Neuerdings ist es auch möglich, die sterblichen Überreste eines Angehörigen im eigenen Zuhause aufzubewahren. Aber ist das immer eine gute Idee?
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Ein Grab auf einem öffentlich zugänglichen Friedhof war bisher etwas Selbstverständliches. Zugegeben, es gab auch jetzt schon alternative Bestattungsformen wie Friedwälder oder anonyme Gräber. Doch galt dies bisher eher als Ausnahme von der Regel. Mit dem neuen rheinland-pfälzischen Bestattungsgesetz hat sich die Kultur rund um Tod und Sterben liberalisiert.