Wahlen der Gremien im November stellen katholische Gemeinden vor Herausforderungen
Pfarreien im Kreis Neuwied spüren Mangel an Kandidaten für Pfarrgemeinderäte: Wahlen im November
Leere Kirchen und zu wenige Gemeindemitglieder, die bereit sind, in den Pfarrgemeinderäten mitzuwirken: Auf unserem Archivbild war die Pfarrkirche St. Pantaleon in Unkel nur wegen der Innenrenovierung ausgeräumt, steht damit aber sinnbildlich für die gewaltigen Probleme, mit denen die Kirche auch im Kreis Neuwied zu kämpfen hat. Foto (Archiv): Heinz-Werner Lamberz
Creativ/Heinz-Werner Lamberz

Kreis Neuwied. Es geht darum, die Interessen der Menschen zu vertreten, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und als Institution ein Gegengewicht zu den strengen Linien der katholischen Kirche zu bilden: Die Rede ist von Pfarrgemeinderäten, ohne die sich in den katholischen Kirchengemeinden nicht viel dreht. Doch auch wenn man sich der Bedeutung dieses kirchlichen Gremiums bewusst ist, fällt es einigen Kirchengemeinden im Kreis Neuwied offenbar schwer, die frei werdenden Ämter neu zu besetzen.

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Am 6. und 7. November finden die Pfarrgemeinderatswahlen für das Bistum Trier statt. Ein Termin, der sich alle vier Jahre wiederholt und der heute so wichtig ist wie noch nie. Denn zwischen Pandemie, wiederholten Forderungen nach Umbruch in der katholischen Kirche und dem Wunsch nach einer lebendigen Gemeinde geben Pfarrgemeinderäte Sicherheit und unterstützen Haupt- und Nebenamtliche in allen wichtigen Entscheidungen des Gemeindelebens.

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