Kandidaten für den Landtag
Ockenfels: „Bildungswege gleichwertig fördern“
Marie-Christin Ockenfels (SPD)
Marie-Christin Ockenfels (SPD)
Susie Knoll

In den verschiedenen Wahlkreisen im RZ-Land bewerben sich jede Menge Kandidatinnen und Kandidaten um ein Direktmandat für den nächsten Landtag. Wir haben sie gebeten, sich unseren Lesern zu präsentieren.

Lesezeit 3 Minuten

Marie-Christin Ockenfels tritt bei der Landtagswahl im Wahlkreis 3 – Linz/Rengsdorf – für die Partei SPD an. Um sich den Wählern vorzustellen, beantwortet Ockenfels in diesem Artikel Fragen zu sich und politischen Inhalten, die wir allen Kandidaten haben zukommen lassen.

Was müssen die Wählerinnen und Wähler über Sie als Politikerin wissen? Was sind Ihre Eignung, Motivation und Zielvorstellung für die Aufgabe im neuen Landtag?

Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass Politik nur funktioniert, wenn sie nah bei den Menschen ist. Zuhören, anpacken und die Menschen vor Ort ernst nehmen. Ich kenne den Alltag in unseren Gemeinden, die Sorgen, aber auch die Chancen. Unser Wahlkreis braucht eine starke Stimme in Mainz, die nicht nur verwaltet, sondern Türen öffnet und Projekte möglich macht. Politik mache ich auf Augenhöhe und mit klarer Haltung. Beteiligung funktioniert nur, wenn Menschen verstehen, worum es geht. Meine Eignung bringe ich aus vielen Ebenen mit: aus der Kommunalpolitik in Verbandsgemeinde und Gemeinderat, aus über zehn Jahren Parteiarbeit und aus meiner Zeit als Landesvorsitzende einer großen politischen Jugendorganisation. Ich habe Einblicke in die Landespolitik gewonnen und gelernt, wie wichtig die Verbindung zu den Anliegen vor Ort ist. Mein Ziel ist kein Hochglanz-Versprechen, sondern spürbare Verbesserungen: gute Daseinsvorsorge und eine Politik, die den Menschen dient.

Ein paar persönliche Informationen: Bitte nennen Sie uns zentrale Eckpunkte und Ereignisse Ihres Lebenslaufs: Name, Alter, Familienstand, Kinder, Schul- und Berufsausbildung, aktueller Beruf, politische Erfahrung und Parteizugehörigkeit.

Marie-Christin Ockenfels, 28 Jahre, verheiratet, pharmazeutisch-technische Assistentin, bis 2024 in einer Apotheke tätig, seit 2025 Teamassistentin bei der IG BCE Bezirk Mittelrhein, angestrebte Weiterbildung zur Gewerkschaftssekretärin, seit 10 Jahren SPD-Mitglied, in SPD ehrenamtlich aktiv als Ortsvereinsvorsitzende Ockenfels/Kasbach-Ohlenberg und Kreisvorsitzende SPD Neuwied, seit 2024 Mitglied im Gemeinderat Ockenfels und VG-Rat Linz, Fraktionsvorsitzende in Ockenfels

Welche Herausforderung in Rheinland-Pfalz muss in den ersten 100 Tagen einer neuen Landesregierung sofort angegangen werden, und wie bringen Sie sich dabei ein?

Rheinland-Pfalz braucht vor allem starke, handlungsfähige Kommunen. Gute Politik wirkt nur, wenn sie vor Ort ankommt und verstanden wird. Gleichzeitig gilt es, die Wirtschaftspolitik verlässlich fortzusetzen – mit Turboflächen, starker Standortpolitik und Fachkräftesicherung für sichere und fair bezahlte Arbeitsplätze. Dafür stehe ich: Entscheidungen transparent machen, Menschen mitnehmen und mit kommunaler Erfahrung dafür sorgen, dass Lösungen im Alltag funktionieren.

Was läuft aus Ihrer Sicht im rheinland-pfälzischen Bildungssystem aktuell schief, und wie wollen Sie die Probleme konkret lösen?

Im Bildungssystem müssen wir durch höhere Durchlässigkeit die Chancengleichheit stärken, damit der Übergang von Schule in Beruf besser gelingt und Perspektiven nicht von Herkunft abhängen. Wir als SPD wollen alle Bildungswege gleichwertig fördern, Sprache, Digitalisierung und Berufsorientierung ausbauen. Dazu gehören auch mehr Sicherheit und Unterstützung durch stärkere Schulsozialarbeit und zusätzliche Fachkräfte. Ich möchte die Rückmeldungen aus den Schulen vor Ort in die Politik einbringen.

Welche Koalition wird Rheinland-Pfalz nach der Wahl regieren, und wer wird sie anführen?

Welche Koalition Rheinland-Pfalz künftig regiert, entscheiden die Wählerinnen und Wähler. Klar ist aber: Ich bin überzeugt, dass die SPD prägend für die nächste Landesregierung sein wird – und dass Alexander Schweitzer mit seiner Erfahrung der richtige Ministerpräsident ist.

Warum braucht es gerade Sie im neuen Landtag, und für welche drei politischen Anliegen aus Ihrem Wahlkreis wollen Sie sich unmittelbar nach der Wahl einsetzen?

Ich kenne die Herausforderungen unserer Region – als Kommunalpolitikerin, Gewerkschafterin oder in meinem Engagement für soziale Gerechtigkeit. Ich setze mich insbesondere für eine starke und wohnortnahe Gesundheitsversorgung, gerechte Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen und die Stärkung unserer Gemeinden mit konkreten Infrastruktur- und Förderprojekten ein. Mein Anspruch ist, Politik greifbar zu machen und spürbare Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu erreichen.

Warum ist Ihr Wahlkreis der beste/schönste/attraktivste in Rheinland-Pfalz?

Mein Wahlkreis ist für mich besonders, weil er Natur, Vielfalt und Lebensqualität verbindet – von der Rheinschiene über das Wiedtal bis in den Westerwald. Hier gibt es starke Wirtschaft, gute Arbeitsplätze und ein lebendiges Ehrenamt, das unsere Gemeinschaft trägt. Familien und Vereine fühlen sich zu Hause, Tourismus und Freizeit bereichern den Alltag. Für mich heißt das: Politik machen, wo Menschen gern leben, arbeiten und sich engagieren. Hier bin ich zu Hause.

Alle Angaben stammen von Marie-Christin Ockenfels.

Kontakt zur Kandidatin

Marie-Christin Ockenfels (SPD)

Wahlkreis 3 (Linz am Rhein/Rengsdorf)

Landesliste Platz 44

Adresse des Wahlkreisbüros oder Postadresse: SPD Kreisverband Neuwied, Dierdorfer Straße 33, 56564 Neuwied

Telefon: keine Angabe

E-Mail: info@mariechristin-ockenfels.de

Social-Media-Kontakte:

Facebook: https://www.facebook.com/MarieChristinOckenfels

Instagram: mariechristins

Ressort und Schlagwörter

Kreis NeuwiedWK 3 – Linz am Rhein/Rengsdorf

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