Mitarbeiter von ZF-Aftermarket in Neuwied kritisieren beim Automobil-Aktionstag der IG Metall am Montag die ZF-Geschäftsführung für ihr Krisenkonzept. Die insgesamt 360 Mitarbeiter am Standort Neuwied fürchten um ihren Arbeitsplatz. Daniel Dresen
Der Automobilzulieferer ZF stellt die Zukunft seines Standorts in Neuwied infrage. 360 Arbeitsplätze sind gefährdet. Vor diesem Hintergrund haben am Montag zahlreiche Neuwieder ZF-Mitarbeiter beim bundesweiten Aktionstag der IG Metall mitgemacht.
Lesezeit 3 Minuten
Es geht bei ZF-Aftermarket in Neuwied um die Wurst. Denn beim kriselnden Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Friedrichshafen steht nach Auskunft der IG Metall der Neuwieder Standort auf dem Prüfstand. 360 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Daher wurden beim bundesweiten Automobil-Aktionstag der Gewerkschaft am Montag auf dem Neuwieder ZF-Parkplatz das Krisenkonzept des Unternehmens kritisiert und klare Forderungen an die Geschäftsführung gestellt.