Melanie-Christin M. B. hat nun die Kindesentführung zugegeben. dpa
Neuwied/Koblenz. Sie täuschte vor, Drillinge geboren zu haben. Sie belog ihren Freund, ihre Mutter, ihre erwachsenen Töchter. Dann, nach vielen Monaten der Lüge, wusste sie keinen Ausweg mehr – und entführte mit ihrem Freund in Tschechien ein 19 Tage altes Baby. Sie wartete im Fluchtauto, er riss die kleine Michala aus dem Kinderwagen einer wildfremden Frau. Dies hat die Neuwiederin (48) jetzt im Prozess am Landgericht Koblenz gestanden.
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Aber: Sie und ihr Freund (51) ließen ihre Anwälte am zweiten Prozesstag erklären, dass nur die Frau von der Entführung wusste. Er habe nur mitgemacht, weil sie ihm sagte, Michala sei seine Tochter.Warum zettelte die Frau, die jahrelang ein normales Leben führte, eine derart bizarre Entführung an?