ngefähr 400 Besucher nahmen an der Feier vor dem Gemeindehaus von St. Matthias teil. Bei bestem Wetter wurde gebetet, gesungen und gegessen. Rainer Claaßen
Neuwied. Für die Kirchen verändert sich derzeit vieles – und während sich die großen Organisationen oft schwer tun, neue Lebenshaltungen und Einstellungen der Menschen zu verinnerlichen, gelingen in den Gemeinden immer wieder Ansätze, mit der Zeit zu gehen. Ein aktuelles Zeichen setzte jetzt die katholischen Pfarreiengemeinschaft in Neuwied. Statt traditioneller Prozessionen gab es an Fronleichnam eine gemeinsame Feier der Gemeinden Niederbieber, Feldkirchen, Irlich, Heilig Kreuz, Liebfrauen und St. Matthias.
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Am Gottesdienst vor dem Gemeindehaus in der Heddesdorfer Straße nahmen mehrere hundert Katholiken teil – nach der Einschätzung des Kooperators Oliver Seis, der das Konzept für diesen Tag mit dem Pfarrgemeinderat entwickelt hatte, kamen ähnlich viele Menschen in der Gemeinde zuletzt vor der Corona-Krise zusammen.