Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat nach seiner Auszeit seinen Dienst als Erzbischof wieder aufgenommen. Mitglieder der kirchenkritischen Bewegung Maria 2.0 protestierten dagegen. Auch in den Verbandsgemeinden Unkel und Asbach formulieren einige Gläubige Kritik an der Rückkehr. Foto: dpa picture alliance/dpa
Asbach/Unkel. Begleitet von Protest ist der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki aus seiner von Papst Franziskus verordneten Auszeit wieder ins Erzbistum zurückgekehrt. Über sein Rücktrittsangebot hat Franziskus noch nicht entschieden. Woelki werden große Fehler bei der Aufarbeitung des Missbrauchs vorgeworfen. Aber auch unter den aktiven Katholiken in den Verbandsgemeinden Asbach und Unkel gehen die Meinungen darüber, wie es jetzt weitergehen sollte, auseinander.
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Hätte Woelki überhaupt nach Köln zurückkehren sollen? „Herr Woelki hätte bis zur Reaktion auf sein Rücktrittsersuchen beim Papst in dieser selbst gewählten Auszeit bleiben sollen“, meint Andrea Balsensiefen, die sich in der Initiative Maria 2.0 im Seelsorgebereich Rheinischer Westerwald engagiert, zu dem unter anderem Asbach, Buchholz, Ehrenstein, Limbach und Windhagen gehören.