Mittelrhein: Fähren haben mit Niedrigwasser zu kämpfen
Der Rhein wird immer schmaler, die Entfernung zwischen den Ufern in Bad Hönningen und Bad Breisig dadurch geringer. Für die Pendler auf der Autofähre bedeutet das aber eher längere Fahrtzeiten, da nicht mehr so viele Autos in einer Tour befördert werden können.
Jürgen Quatram
Es wird immer enger auf dem Rhein – in der schmalen Fahrrinne wie auch unter den Kielen der Schiffe, die mit immer weniger Ladung unterwegs sind. Auf 72 Zentimeter ist bis Dienstagnachmittag der Wasserstand am Pegel Andernach gesunken – Tendenz weiter fallend. „Der Pegelstand wird wohl weiter zurückgehen, allerdings mit abnehmendem Tempo, vielleicht um ein bis zwei Zentimeter pro Tag“, sagt Florian Krekel, stellvertretender Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Bingen. Gravierende Folgen für die vielen Pendler, die den Strom per Fähre in Richtung Kreis Ahrweiler überqueren, hat das zwar noch nicht, doch auf längere Wartezeiten müssen sie sich wohl demnächst einstellen.
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„Das Fährschiff Linz-Remagen ist unverändert im Einsatz, da die Fahrrinne immer noch tief genug ist“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom von der Energieversorgung Mittelrhein (EVM), zu der die Fährgesellschaft gehört. Doch wenn der Pegelstand weiter unter 70 Zentimeter sinkt, sei ein Wechsel auf das zweite Schiff, die St.