Neuwied tritt Initiative bei, die sich für mehr Rechte der Kommunen einsetzt - Streit im Stadtrat um Beschluss aus dem November
Mit Tempo 30 zu mehr Lebensqualität: Stadt Neuwied tritt Initiative bei
Tempo 30 ist ein Schlüssel für mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum. Die Stadt Neuwied schließt sich jetzt einer Initiative an, die erreichen möchte, dass Kommunen entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzungen dort umsetzen können, wo sie es für richtig halten. Foto: Jörg Niebergall (Archiv)
Jörg Niebergall

Neuwied. Eigentlich waren sich die Ratsleute einig: Neuwied soll der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeit“ beitreten. Einen entsprechenden Antrag hatte die Papaya-Koalition aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FWG gestellt, und der wurde in der jüngsten Sitzung des Stadtrats auch einstimmig bei drei Enthaltungen seitens der AfD-Fraktion angenommen. Streit gab es vor der Abstimmung trotzdem.

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Doch zunächst zum Beschluss: Danach wird die Stadt Neuwied Unterstützerin der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeit“, die im Juli 2021 ins Leben gerufen wurde. Mehr als 90 Kommunen sind mittlerweile dabei. Laut einer Erklärung der Initiative bekennen sie sich zur Notwendigkeit der Mobilitäts- und Verkehrswende mit dem Ziel, die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen.

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