Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David Ebener/Archiv David Ebener/Archiv. dpa
Koblenz/Kreis Neuwied. In seinem Kopf blühen Vergewaltigungsfantasien, doch manchmal reicht ihm das nicht: Dann sucht er sich gezielt junge Frauen, um sie unvermittelt am Gesäß anzufassen oder onaniert vor pubertierenden Mädchen (wir berichteten). Einige Opfer leiden lange unter den sexuellen Attacken. Jetzt hat das Koblenzer Landgericht den 26-jährigen gebürtigen Neuwieder wegen sexuellen Missbrauchs und sexueller Belästigung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt, die er in einer sozialtherapeutischen Anstalt absitzen wird. Der Angeklagte, ein schlaksiger Mann mit Bürstenhaarschnitt, verfolgte lächelnd die Urteilsverkündung und die Begründung.
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Darin ließ die Vorsitzende Richterin Anke Schenkelberg die Vorfälle noch mal Revue passieren: Die erste angeklagte Tat ereignete sich im Mai 2016 in der Bahnunterführung in Leutesdorf. Dort lauerte er zwei jungen Mädchen auf und onanierte vor deren Augen.