Kirmesvereine in den Stadtteilen klagen über leere Rummelplätze
Leere Kirmesplätze: Warum kommen keine Schausteller mehr?
Fahrgeschäfte machen für viele den Reiz der Kirmes aus. Auf die kleinen Rummelplätze in den Stadtteilen kommen jedoch immer weniger.
Jörg Niebergall

Neuwied. War die Dorfkirmes früher neben Feuerwehr- und Schützenfesten das Ereignis des Jahres in vielen Neuwieder Stadtteilen, so haben die Rummelplätze mittlerweile arg zu kämpfen, sodass auf einigen gar kein richtiger Rummel mehr stattfindet. Immer weniger Schausteller verirren sich nach Irlich, Rodenbach, Niederbieber oder Segendorf, um auf den kleinen Kirmessen ihre Fahrgeschäfte, Losbuden oder Imbisswagen aufzustellen.

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In den meisten Stadtteilen sorgt die Stadt für die Bestückung der Kirmesplätze mit Schaustellern und handelt die Verträge mit ihnen aus. Aus Irlich wird nun Kritik an dieser Praxis laut. Für Claudia Höhn, erste Vorsitzende der Kirmesgesellschaft Irlich, hat die Stadt Neuwied mit ihren Standgebühren eine Mitschuld am Rückgang der Schaustellerzahlen.

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