AfD kritisiert Abschiebepraxis
Kreis Neuwied würde gern mehr Straftäter abschieben
Ein an den Füßen gefesselter Ausländer wartet in Frankfurt auf seinen Abschiebeflug.
Ein an den Füßen gefesselter Ausländer wartet in Frankfurt auf seinen Abschiebeflug.
Boris Roessler/dpa

Nur ein Bruchteil der ausreisepflichtigen Ausländer im Kreis Neuwied verlässt dann auch tatsächlich das Land. Das liegt vor allem an vom Gesetz vorgesehenen Ausnahmetatbeständen. Die AfD greift das auf und kritisiert dabei auch den Landrat.

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Im Kreis Neuwied gelten aktuell 429 der mehr als 26.000 Menschen mit ausländischem Pass als ausreisepflichtig. Doch längst nicht alle kommen dieser Pflicht nach. Am Ende eines negativ beschiedenen Asylverfahrens steht dann die Abschiebung. Doch auch die lässt sich nur in einem übersichtlichen Maß durchsetzen – aus vielerlei Gründen.

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