Im Kreishaus in Neuwied wird die Ausländerbehörde für 1,4 Millionen Euro umgebaut. Jörg Niebergall
Gemessen an den Vorzeichen geht der Kreis Neuwied mit einem solideren Haushalt ins neue Jahr, als viele gedacht hätten. Vor allem die Einnahmen über die Kreisumlage mildern die teils massiven „Einschläge“ in Form von Kostensteigerungen ab.
Die Wirtschaft an Rhein und Wied steht offenbar stabiler da als anderswo in Rheinland-Pfalz. Dabei leidet auch sie unter der Konjunkturflaute. Allerdings, so beschreibt es Landrat Achim Hallerbach, gibt es im Kreis einen gesunden Mix aus größeren Industriebetrieben und kleineren Unternehmen in unterschiedlichen Branchen, der die Auswirkungen der Wirtschaftskrise weniger schmerzhaft zu halten scheint.