Politik Nabu und BUND erklären, was aus ihrer Sicht gut läuft und wo Nachholbedarf besteht
Klima: Wie Kommunen die Umwelt schützen können
In Neuwied mit dem Rad unterwegs zu sein, ist oftmals keine Freude. Um mehr Pendler auf das Rad zu bringen, müsste dringend mehr Geld in die Infrastruktur investiert werden, finden BUND und Nabu. Foto: Christina Nover
Christina Nover

Kreis Neuwied. Auf der politischen Weltbühne wird der Klimaschutz orchestriert – auf kommunaler Ebene passiert nichts? Mitnichten. Das kommunale Engagement muss die Basis allen Klimaschutzes sein, findet Egbert Bialk vom zuständigen Regionalbüro des BUND. Jonas Krause-Heiber, Regionalgeschäftsstellenleiter des Nabu, erhofft sich gar, dass die Kommunen in eine Vorbildfunktion schlüpfen und mit ihrem Handeln ihren Bürgern ein Vorbild sind. Dabei gilt: „Nicht jede Kommune muss alles tun, aber jede Kommune kann etwas tun“, sagt Bialk. Im RZ-Gespräch erläutern die Experten, was gut läuft und wo es hakt.

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Verkehr: Verbesserungsbedarf sieht der BUND, was die Planung der großen überörtlichen Straßen angeht. Die Wirtschaft hat nach dem Geschmack des Umweltverbands eine zu starke Lobby. Nicht nur die Umgehung Straßenhaus sei ein Beispiel für Straßenplanung, die nicht auf aktuelle klimapolitische Herausforderungen reagiere, sagt Bialk.

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