Nach Druck von der Kommunalaufsicht kontroverse Debatte - Alternative Einnahmemöglichkeiten ausloten : Klamme Ortsgemeinde: Erpeler Rat vertagt die Steuererhöhung
Nach Druck von der Kommunalaufsicht kontroverse Debatte - Alternative Einnahmemöglichkeiten ausloten
Klamme Ortsgemeinde: Erpeler Rat vertagt die Steuererhöhung
In Erpek gab es keine Einigung über eine Erhöhung der Grundsteuer. Symbolfoto: Jens Wolf
Erpel. Erpel soll seine Einnahmesituation verbessern. Das fordert die Kommunalaufsicht beim Kreis von der klammen Gemeinde, die in den vergangenen Jahren den Haushaltsausgleich nicht erreicht hat. Der Gemeinderat diskutierte in der vergangenen Sitzung, ob die Gemeinde deshalb die Grundsteuer B erhöhen soll. Nach heftiger Diskussion entschied das Gremium mehrheitlich, das Thema zurück in die Fraktionen zu verweisen.
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Alternativen, wie die Steigerung der Einnahmen und Einsparungen, sollen erneut gesucht werden, bevor die Eigentümer in Erpel mit weiteren Steuerhöhungen belastet werden, hatte die Wählergruppe Demokratie vor Ort Erpel (DvOE) gefordert. Der Hebesatz in Erpel liegt aktuell bei 395 Prozent und soll, so die Vorstellungen der Kommunalaufsicht, auf 420 Prozent angehoben werden.