Volksfest Keine Vorfälle mehr nach turbulentem Start − Plastikbecher und hoher Kräfteeinsatzmachen sich bezahlt: Kirmeskehraus in Asbach: Glasverbot macht Polizei froh
Zum Großreinemachen wurden die beim gestrigen Krammarkt feilgebotenen Besen und Bürsten auf der Asbacher Kirmes nicht benötigt, denn Scherben mussten dank des Glasverbots kaum beseitigt werden. Foto: Michael Fenstermacher Michael Fensterm
Asbach. Vier Tage Rummel total in Asbach – mit großen Fahrgeschäften, Dutzenden Wurst- und Süßigkeitenbuden und natürlich vielen Getränkeständen, an denen das Bier in Strömen fließt: Die Asbacher Kirmes, die am Mittwoch mit dem Krammarkt zu Ende geht, hat auch dieses Jahr wieder Tausende Besucher weit über den Westerwaldort hinaus angezogen, leider auch solche, für die friedliches Feiern keine Selbstverständlichkeit ist. In der Nacht zum Sonntag musste andauernd die Polizei eingreifen, weil sich alkoholisierte Kirmesbesucher nicht im Zaum hatten. Mehrere Platzverweise wurden ausgesprochen, ein renitenter Randalierer in Gewahrsam genommen und einige Kirmesgäste, darunter eine hochschwangere Frau, verletzt. Dennoch bewerten Polizei und Ortsgemeinde als Veranstalter das Sicherheitskonzept als geglückt – zumal es in den Tagen darauf keine Vorfälle mehr gegeben hat.
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„Wir waren an allen Tagen auf der Kirmes präsent, besonders am Samstag aber mit einem großen Kräfteaufgebot durch mobile Einsatzgruppen und einen verstärkten Regeldienst“, sagt Werner Zorn, Leiter der Polizeiinspektion (PI) Straßenhaus. Das habe sich bezahlt gemacht, denn zwar könnten auch so Straftaten nicht im Ansatz verhindert, durch ein schnelles Eingreifen aber eine Eskalation vermieden werden.