Rückschlag für die Wiederbelebung der Deichkrone - Stadt geht bei Bewerbung für Bundesprogramm zum zweiten Mal leer aus: Keine Fördergelder für Klimawandel-Museum: Neuwieder Deichkrone bleibt weiter ungenutzt
Rückschlag für die Wiederbelebung der Deichkrone: Neuwied bekommt keine Förderung für das geplante Klimawandel-Museum. Foto: Jörg Niebergall Jörg Niebergall
Neuwied. Die Stadt Neuwied ist bei der Vergabe von Fördergeldern aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ ein weiteres Mal leer ausgegangen. Das ist ein Rückschlag für die Wiederbelebung der Deichkrone und das dort geplante Klimawandel-Museum. Denn aus eigenen Mitteln kann die Stadt das mit Kosten von 5 Millionen Euro veranschlagte „Zentrum zur Auseinandersetzung mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen auf die Urbanität in Mitteleuropa“ (ZAK) nicht finanzieren.
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„Wir sind natürlich enttäuscht von der Entscheidung“, sagt Stadt-Pressesprecher Erhard Jung in einer ersten Reaktion am Montagnachmittag. „Wir sind nach wie vor von dem Projekt überzeugt.“ Deswegen will die Stadt ihre Museumspläne auch noch nicht aufgeben.