Preis der Johanna-Loewenherz-Stiftung geht an zwei Frauen aus der "Blaulichtfamilie"
Jung und schon ein Vorbild: Kreis Neuwied würdigt Engagement mit dem Loewenherz-Preis
Der Kreuzgang der Abtei Rommersdorf bot den passenden Rahmen für die Preisverleihung (von links): Doris Eyl-Müller, die Preisträgerinnen Lisa Laß und Fiona Isabel Schäfer und Landrat Achim Hallerbach. Foto: Rainer Claaßen
Rainer Claaßen

Kreis Neuwied. Die Historie des Preises ist außergewöhnlich: Die selbstbewusste, kreative und wohlhabende Johanna Loewenherz aus Rheinbrohl hatte in ihrem Testament festgelegt, dass ihr Vermögen an den Kreis Neuwied vererbt werden sollte – mit der Vorgabe, dass es „zum Besten von Frauen, die sich irgendwie und auch irgendwo um die Frauensache verdient gemacht haben“, eingesetzt werden sollte. Das ist jetzt wieder geschehen: Der Preis ging an zwei junge Frauen aus der "Blaulichtfamilie".

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Doch als Loewenherz 1937 starb, verboten die nationalsozialistischen Gesetze die Einrichtung einer Stiftung aus jüdischem Vermögen. In seiner Ansprache zur Preisverleihung erklärte Landrat Achim Hallerbach die weitere Entwicklung: „Erst 1984, als die 1937 bestimmte Nachlassverwalterin selbst gestorben ist, taucht das Erbe wieder auf.

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