Die inszenierte Bücherverbrennung sorgte für Aufsehen und Irritation – was von den Initiatoren sicher so beabsichtigt war. Rainer Claaßen
Mit einer Kunstaktion auf dem Luisenplatz hat das Bündnis für Demokratie und Toleranz Neuwied am Samstag Aufsehen erregt. Maskierte Menschen haben unter anderem zu einer inszenierten „öffentlichen Bücherverbrennung“ geladen.
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Bisher ist das Bündnis für Demokratie und Toleranz Neuwied vor allem durch Informationsveranstaltungen mit Gastrednern für den Erhalt der Demokratie und die Stärkung des europäischen Gedankens aufgefallen. Am Samstag wählte man aber einen anderen Weg: Auf dem Luisenplatz standen vormittags – direkt gegenüber einem AfD-Stand – Plakate mit der Aufschrift „Freunde der Diktatur“ und „Heute öffentliche Bücherverbrennung“.