Den Eisenbahntunnel in Erpel haben Menschen zu Kriegszeiten aufgesucht, in der Hoffnung, sicher zu sein. Kann er auch heute noch als Schutzraum dienen? Sabine Nitsch
Der Ukraine-Krieg hat ein Thema wieder auf die Agenda gebracht, von dem viele glaubten, es sei erledigt. Die Rede ist von Bunkern oder öffentlichen Schutzräumen für die Sicherheit der Bevölkerung im Ernstfall. Im Kreis Neuwied ist die Lage prekär.
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Wenn Menschen im Kreis Neuwied in einer Gefahrensituation, wie sie etwa ein Krieg darstellen würde, Sicherheit in öffentlichen Schutzräumen suchen würden, wäre das eine vergebliche Mühe. Denn aktuell gibt es weder in der Stadt Neuwied noch im Kreis auch nur einen einzigen zugelassenen Schutzraum.