Neuwieds Landrat Achim Hallerbach, hier ein Foto aus dem vergangenen Jahr, setzt eine Identifikation mit Deutschland und seinen Werten für eine Einbürgerung voraus. Dadurch, dass eine doppelte Staatsbürgerschaft möglich ist, werde diese behindert und eine Integration gehemmt, findet der Kreis-Chef. Archiv Daniel Dresen. Daniel Dresen
Die Zahl der Einbürgerungen ist auf einem Rekordhoch – auch im Kreis Neuwied. Landrat Achim Hallerbach sieht das kritisch und fordert nun ein Kurswechsel bei der doppelten Staatsbürgerschaft. Das sind die Punkte, die ihm besonders Sorgen bereiten.
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Vor dem Hintergrund eines Rekordniveaus an Einbürgerungen, das auch im Kreis Neuwied nicht Halt mache, fordert Landrat Achim Hallerbach ein Umdenken in Sachen doppelte Staatsbürgerschaft. „Wir brauchen einen grundlegenden Kurswechsel“, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung.