Maximilian Glätzner tritt bei der Landtagswahl im Wahlkreis 3 – Linz/Rengsdorf für die Partei Volt an. Um sich den Wählern vorzustellen, beantwortet Glätzner in diesem Artikel Fragen zu sich und politischen Inhalten, die wir allen Kandidaten haben zukommen lassen.
Was müssen die Wählerinnen und Wähler über Sie als Politiker/Politikerin wissen? Was sind Ihre Eignung, Motivation und Zielvorstellung für die Aufgabe im neuen Landtag?
Aufgrund meines jungen Alters bin ich noch nicht lange Politiker, und es ist ungewohnt, als solcher bezeichnet zu werden. Ich engagiere mich dennoch schon seit einigen Jahren in Jugendbeteiligungsgremien und probiere, der Gesellschaft dadurch ein besseres Leben zu ermöglichen. Meine Motivation für die Kandidatur ist das Schaffen einer Zukunftsperspektive für alle Bevölkerungsgruppen. Dazu gehört vor allem zukunftsorientierte Politik, welche in anderen Ländern schon praktiziert wird. Also Bildung, die sowohl aufs Leben und die Arbeitswelt vorbereitet, aber auch für alle die gleichen Chancen bietet. Bildung, die inklusiv und nicht selektiv fungiert, aber trotzdem die Förderung des Individuums im Mittelpunkt steht (Best Practice: Finnland). Dazu gehört auch eine Politik, die auf erneuerbare Energien setzt und damit autark und vor allem günstiger funktionieren könnte (Best Practice: Dänemark). Ich denke, ich bin geeignet, da ich jung, bürgernah und engagiert bin.
Ein paar persönliche Informationen: Bitte nennen Sie uns zentrale Eckpunkte und Ereignisse Ihres Lebenslaufs: Name, Alter, Familienstand, Kinder, Schul- und Berufsausbildung, aktueller Beruf, politische Erfahrung und Parteizugehörigkeit.
Mein Name ist Maximilian Glätzner, ich bin 19 Jahre alt und aktuell noch Schüler/Abiturient. Bis auf ein Praktikum im Management kann ich keine Berufserfahrung vorweisen. Neben der Schule bin ich ehrenamtlich als Volleyballtrainer tätig. Zudem konnte ich politisch neben der Schule erst drei Jahre lang in der kommunalen SV und Jugendvertretung, später auch im Schulträgerausschuss als auch auf Landesebene als Vorstand der Landesschülervertretung RLP Erfahrungen sammeln. Seit Anfang 2025 engagiere ich mich zudem bei Volt.
Welche Herausforderung in Rheinland-Pfalz muss in den ersten 100 Tagen einer neuen Landesregierung sofort angegangen werden, und wie bringen Sie sich dabei ein?
In den ersten 100 Tagen sollte auf jeden Fall eine Sanierung maroder Infrastruktur angegangen werden, wobei es dabei auf eine schnelle Entbürokratisierung ankommt, damit auch die Wirtschaft davon profitiert und Verfahren deutlich schneller ablaufen können. Dazu gehört auch eine stärkere finanzielle Unterstützung der Kommunen durch das Land. Ich würde dabei oben Genanntes proaktiv ansprechen und probieren voranzubringen, als auch für jeden Schritt in diese Richtung abstimmen.
Was läuft aus Ihrer Sicht im rheinland-pfälzischen Bildungssystem aktuell schief, und wie wollen Sie die Probleme konkret lösen?
Aktuell haben wir das Problem der frühen Selektion von Schülern – und Lehrkräfte, die sich aufgrund vieler anderer Probleme nicht mehr vollumfänglich auf das Unterrichten konzentrieren können. Es braucht eine Reform des Bildungssystems, konkret also ein inklusives Bildungssystem, eine allgemeine Schule, die alle bis zur 9. Klasse besuchen (Best Practice: Finnland). Zudem benötigt es in Schulen multiprofessionelle Teams, damit sich die Lehrer wieder komplett aufs Unterrichten fokussieren können.
Welche Koalition wird Rheinland-Pfalz nach der Wahl regieren, und wer wird sie anführen?
Man kann aktuell nur spekulieren, wahrscheinlich ist meiner Meinung nach aber eine GroKo, angeführt von Alexander Schweitzer, da die CDU durch verschiedene Patzer wie fehlerhafte Wahlzulassung oder durch Teilzeitdebatten auf Bundesebene wieder an Prozentpunkten verliert. Natürlich ist das Ganze auch unter Führung von Gordon Schnieder möglich. Eine Ampelkoalition, wie aktuell, oder eine Schwarz-Grün-Regierung halte ich für unwahrscheinlich aber dennoch für möglich.
Warum braucht es gerade Sie im neuen Landtag, und für welche drei politischen Anliegen aus Ihrem Wahlkreis wollen Sie sich unmittelbar nach der Wahl einsetzen?
Es braucht Personen wie mich in der Politik beziehungsweise im Landtag, um frischen Wind in den Landtag zu bringen, also die Volksparteien mal mit neuen Ideen zu überholen. Drei politische Anliegen, für die ich mich unmittelbar nach der Wahl einsetzen möchte, sind sowohl die Förderung der Teilhabe von Jugendbeteiligungsgremien, der Ausbau von ÖPNV und Fahrradwegnetz, als auch eine schnellere, dennoch nachhaltige Ausweisung von Gewerbeflächen im Landkreis, um wirtschaftliche Attraktivität zu wahren.
Warum ist Ihr Wahlkreis der beste/schönste/attraktivste in Rheinland-Pfalz?
Unser Wahlkreis vereint sowohl die wirtschaftlichen und anbindungstechnischen Vorteile der Rheinschiene und des Rheins als auch die touristischen Attraktivitäten des Westerwalds, der Wied und des Rheins. Somit ist es sowohl einer der attraktivsten als auch schönsten Wahlkreise. Zudem verfügt unser Wahlkreis über viele Vereine und ehrenamtlich engagierte Personen. Damit bietet der Wahlkreis die perfekte Mischung aus Arbeit, Freizeitangebot und Erholung.
Alle Angaben stammen von Maximilian Glätzner.
Kontakt zum Kandidaten
Maximilian Glätzner (Volt)
Wahlkreis 3 (Linz/Rengsdorf)
Landesliste Platz 23
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