Die Wartelisten für die Kitas im Kreis und das damit einhergehende Aufnahmeproblem auch für Flüchtlingskinder aus der vom Krieg heimgesuchten Ukraine war Thema im Kreistag. Foto: dpa/Sebastian Kahnert dpa/Sebastian Kahnert
Kreis Neuwied. Die Fraktionen im Neuwieder Kreistag sehen die Umsetzung des neuen Kitagesetzes als eine der größten Herausforderungen, vor denen der Kreis samt Trägern und Kitateams steht. Zugleich sparen sie nicht mit Kritik am Land Rheinland-Pfalz: Mainz beteilige sich nicht genügend am Ausbau der Infrastruktur, der Träger würde allzu oft allein gelassen, es brauche mehr Personal und Regularien, die den dringenden Betreuungsbedarf bei ukrainischen Kindern im Land berücksichtigen.
Lesezeit 3 Minuten
Martin Diedenhofen (SPD) freute sich zunächst über den Zuzug von Familien in den Kreis. Nach seinem Dafürhalten müsste aber „an allen Angeboten gearbeitet werden“. Mit Blick auf die Erzieher sagte er: „Sie mussten viel mitmachen, auch durch die Pandemie.