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Einbrüche und Vandalismus: Wie groß ist das Problem für Neuwieder Geschäftsleute?

Nur ein Beispiel von Vandalismus in Neuwied: Die Scheibe in einer Tür zu einer leer stehenden Gaststätte in der Hermannstraße ist eingeschlagen.

Christina Nover

Glassplitter auf dem Boden, ein Loch klafft in Bodennähe im Schaufenster, die Auslage ist durchwühlt. So fand Arlette Kaballo vor einigen Monaten ihr Geschäft in der Engerser Straße vor, nachdem ein Unbekannter die Scheibe mit einer Eisenstange bearbeitet hatte. Nachbarn wurden durch den nächtlichen Lärm auf den Täter aufmerksam, konnten jedoch nicht verhindern, dass er sich an den Waren im Schaufenster bediente. Als die herbeigerufene Polizei ankam, hatte der Mann schon längst das Weite gesucht. Trotz Zeugenaussagen zum Aussehen des Täters und einer Blutspur konnte der Einbrecher bisher nicht ermittelt werden, wie Kaballo frustriert berichtet.

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Die Geschäftsbesitzerin mit allein drei Läden in Neuwied hat in ihrer Zeit in der Deichstadt schon einiges erlebt. Den größten Vorfall gab es vor 20 Jahren: „Damals haben sie uns den ganzen Laden leer geräumt“, erinnert sie sich. Seitdem wurde sie noch weitere Male Opfer von Kriminellen, die sich mit der hochpreisigen Ware bereichern wollten.

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