Am „Engel der Religionen“ mitten in Neuwied feierten Vertreter verschiedener Religionen den Tag der Religionen. Foto: Rainer Claaßen Rainer Claaßen
Neuwied. Das Datum war mit Bedacht gewählt: Am 4. Juni 1622 hatte Graf Friedrich zu Wied den Bewohnern und Neuansiedlern in der noch jungen Stadt umfangreiche Freiheitsrechte zugestanden. Insbesondere von dem Recht auf die freie Ausübung verschiedener Religionen profitierte Neuwied.
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Es siedelten sich etwa Lutheraner, Mennoniten, Hugenotten, Katholiken und Herrnhuterbrüder an, die an anderen Orten wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen trug dazu bei, dass die Stadt bald wirtschaftlich florierte.