Michael Mertes vom Stadtjugendamt und Michael Schwarz, Regisseur des Films, bei der Ankündigung im Kinosaal. Rainer Claaßen
Wie begegnet ein Bestatter dem täglichen Umgang mit dem Tod? Der Dokumentarfilm „Der Tod ist ein Arschloch“ zeigt, wie Sterben und Abschied würdevoll begleitet werden können – ein Ansatz, der auch beim Publikum im Neuwieder Metropol-Kino gut ankam.
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Der Titel klingt provokativ: Seiner Dokumentation über die Arbeit des Berliner Bestattungsunternehmens „Lebensnah“ gab der Mainzer Filmemacher Michael Schwarz den Titel „Der Tod ist ein Arschloch“. Mehr als 100 Neuwieder und Neuwiederinnen schreckte das nicht ab, denn so viele waren dabei, als der 80-minütige Film erstmals außerhalb von Festivals im Metropol-Theater zu sehen war.