Wo jetzt Matsch ist, gab es früher eine Wiese. Büsche standen am Rand und auch ein Baum stand auf dem Gelände. Sabine Nitsch
Für 43.000 Euro lässt die Gemeinde eine Grünfläche „ökologisch aufwerten“, um den Anbau der Kita auszugleichen. Dass dafür erst gesunde Büsche weichen mussten und ein teurer Planer nötig ist, sorgt bei Anwohnern und Ortsbürgermeister für fassungsloses Kopfschütteln.
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In Erpel schlagen die Wellen hoch. Grund für die Empörung ist die Rodung des Geländes gegenüber des Kindergartens an der Heisterer Straße. Auf der anderen Straßenseite, entlang des „Blumentälchens“, erstreckte sich bisher eine hübsche Wiese, mit Büschen entlang des Zauns, Bäumen, zwei Bänken und einem langen Beet, in dem das ganze Jahr über Blumen blühen.