Landrat: Gebühren für Abfallentsorgung bleiben trotz böser Überraschung stabil - Deponie in Linkenbach wird früher verfüllt
Bürgschaften wertlos: "Bittere Pille" für den Kreis Neuwied

Die mit dem Umbau der Intensivrotte beauftragte Firma ging Pleite, eine andere sprang ein. Vereinbarte Bürgschaften sind nun hinfällig. Foto: Jörg Niebergall

Jörg Niebergall

Kreis Neuwied. Auf diese „böse Überraschung“ hätte der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises gut und gerne verzichten können: Im Abschluss für das Vorjahr steht jetzt nicht das bisher kalkulierte Plus von 574.000 Euro, sondern ein dickes Minus in Höhe von mehr als 1 Million Euro. „Das ist eine bittere Pille, die wir im Grunde wegen eines Formfehlers zu schlucken haben“, sagt Landrat Achim Hallerbach im RZ-Gespräch im Vorfeld der Kreistagssitzung am nächsten Montag in der Neuwieder VHS.

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Und das ist passiert: Nach einer höchst richterlichen Entscheidung sind die im Zusammenhang mit dem Umbau der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) auf dem Linkenbacher Deponiegelände vor etwa fünf Jahren gewährten Bankbürgschaften mit einem Schlag hinfällig.

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