Initiative Bewohner der Rasselstein-Siedlung schließen sich zu formloser BI zusammen
Bürger kämpfen für ihre Rasselsteiner Kolonie

Niederbieber. Die Fußgängerbrücke wächst zu und ist bei Feuchtigkeit verdammt glatt. Der Verkehr braust zu schnell durch die eigentlich beruhigten Straßen. Manche Autos fliegen förmlich über die „Hubbel“. Der neue Weg zum Netto ist schlecht beleuchtet, Flächen vermüllen, die Parkplatzsituation hat sich verschlechtert. Kinderwagen und Rollatoren passen teilweise nicht mehr an den abgestellten Wagen vorbei: Es gibt viele Themen, die in der Rasselsteiner Kolonie von Niederbieber für Unmut sorgen. „Dass die Stimmung brodelt, wäre vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Aber es kommt immer mehr hinzu und irgendwann staut es sich auf“, sagt Beate Troß. Und um dem Abhilfe zu schaffen, hat sie sich der neu gegründeten Bürgerinitiative „Rasselsteiner Kolonie“ angeschlossen.

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Die will sich als formloser Zusammenschluss mindestens einmal im Monat treffen, besprechen und dann für die verschiedenen Anliegen der Anwohner einsetzen. „Gemeinsam sind wir stark“, fasst Sprecher Stefan Bialek die einfache Idee dahinter zusammen – die zu funktionieren scheint: Schon beim zweiten Treffen konnte Bialek von 35 Nachbarn berichten, die mitmachen wollen und ihm das auch schriftlich gegeben haben.

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