Beschäftigte von Unternehmer Gary Blackburn haben vor dem Brexit beunruhigende Post von der Kreisverwaltung erhalten: Brexit-Post vom Kreis: Briten sorgen sich um zweite Heimat am Rhein
Beschäftigte von Unternehmer Gary Blackburn haben vor dem Brexit beunruhigende Post von der Kreisverwaltung erhalten
Brexit-Post vom Kreis: Briten sorgen sich um zweite Heimat am Rhein
Zwei Herzen in der Brust: Unternehmer Gary Blackburn und seine Beschäftigen Rory Hughes und Glyn Harris (von links) halten die britische Eigenart hoch, haben sich aber gut am Rhein eingelebt. Foto: Michael Fenstermacher Michael Fenstermacher
Kretzhaus. „It's a huge mess“ – auf Deutsch: „Es ist ein riesiges Chaos“ –, sind sich Glyn Harris, Rory Hughes und ihr Chef Gary Blackburn gut einen Monat vor dem Brexit-Termin einig. Die beiden britischen Baumspezialisten arbeiten für Blackburns Baumdienst Siebengebirge – Harris seit drei Jahren in Festanstellung, Hughes seit Oktober als selbstständiger Subunternehmer. Am Rhein fühlen sich beide derzeit sehr wohl. „Ich habe mich gut eingelebt, ich möchte nicht weg“, sagt Harris, doch kürzlich fühlte er sich durch ein Schreiben der Kreisverwaltung Neuwied mit der Realität konfrontiert, das auch Hughes mit gleichem Wortlaut erhalten hat.
Lesezeit 3 Minuten
Darin werden sie darüber informiert, dass sie nach einem ungeregelten Brexit mit Wirksamkeit ab 30. März ihr Recht auf Freizügigkeit in der Europäischen Union verlieren und „für einen weiteren Aufenthalt im Bundesgebiet einen Aufenthaltstitel nach dem Aufenthaltsgesetz benötigen würden“.