Kandidaten für den Landtag
Bollinger: „Werden wieder in die Kernkraft einsteigen“
Dr. Jan Bollinger (AfD)
Dr. Jan Bollinger (AfD)
Tobias Adam

In den verschiedenen Wahlkreisen im RZ-Land bewerben sich jede Menge Kandidatinnen und Kandidaten um ein Direktmandat für den nächsten Landtag. Wir haben sie gebeten, sich unseren Lesern zu präsentieren.

Lesezeit 3 Minuten

Jan Bollinger tritt bei der Landtagswahl im Wahlkreis 4 – Neuwied für die Partei AfD an. Um sich den Wählern vorzustellen, beantwortet Bollinger in diesem Artikel Fragen zu sich und politischen Inhalten, die wir allen Kandidaten haben zukommen lassen.

Was müssen die Wählerinnen und Wähler über Sie als Politiker/Politikerin wissen? Was sind Ihre Eignung, Motivation und Zielvorstellung für die Aufgabe im neuen Landtag?

Ich möchte Politik für unser Land und unsere Bürger machen, die seit Langem unter Wert regiert werden und mehr Freiheit, Sicherheit und Wohlstand verdient haben. Dafür bin ich 2013 Mitglied der AfD und 2016 Abgeordneter im Landtag Rheinland-Pfalz geworden. Mit unseren Anträgen und Gesetzentwürfen haben wir unser politisches Programm vorgestellt: Wir werden die Hürden für Volksbegehren und Volksentscheide stark senken, die Migrationswende durch eine umfassende Abschiebungsoffensive umsetzen, Polizei und Justiz stärken, die verunglückte Energie- und Klimawende beenden und wieder in die Kernkraft einsteigen, die Bürger durch die Abschaffung oder Senkung von Steuern und Abgaben wie den Straßenausbaubeiträgen, der Grundsteuer und der Grunderwerbsteuer entlasten, Bürokratie abbauen, mehr Geld in Krankenhäuser, Straßen, Brücken und Kommunen investieren und den Rundfunkstaatsvertrag kündigen. Die anderen Parteien hatten viele Jahre Zeit. Sie haben es nicht geregelt. Jetzt regeln wir das!

Ein paar persönliche Informationen: Bitte nennen Sie uns zentrale Eckpunkte und Ereignisse Ihres Lebenslaufs: Name, Alter, Familienstand, Kinder, Schul- und Berufsausbildung, aktueller Beruf, politische Erfahrung und Parteizugehörigkeit.

Dr. Jan Bollinger, 48 Jahre, seit Langem glücklich vergeben, aufgewachsen in Neuwied, Grundschule an der Wied, Abitur 1996 am Neuwieder Rhein-Wied-Gymnasium, Diplom-Betriebswirt, Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, nach Tätigkeiten als Unternehmensberater und Verwaltungsleiter seit 2016 Abgeordneter der AfD im Landtag Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 4 Neuwied, heute Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag Rheinland-Pfalz, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat zur Landtagswahl.

Welche Herausforderung in Rheinland-Pfalz muss in den ersten 100 Tagen einer neuen Landesregierung sofort angegangen werden, und wie bringen Sie sich dabei ein?

Die von CDU, SPD, Grünen und FDP verantwortete ungesteuerte Zuwanderung seit 2015 belastet unsere öffentlichen Finanzen, unser Gesundheitswesen, unser Bildungssystem, unsere Kommunen und die öffentliche Sicherheit enorm. Als Ministerpräsident werde ich die erforderliche Migrationswende mit einer umfassenden Abschiebungsoffensive auf den Weg bringen. Dafür werden wir den Rechtsrahmen für Ausreisegewahrsam und Abschiebehaft ausweiten und den Hahn zum Abschiebeflughafen ausbauen.

Was läuft aus Ihrer Sicht im rheinland-pfälzischen Bildungssystem aktuell schief, und wie wollen Sie die Probleme konkret lösen?

Zunehmende Gewalt und sinkende Leistungsniveaus an Schulen, immer mehr Schulanfänger ohne Deutschkenntnisse, Schulabbrecher und nicht ausbildungsreife Schulabgänger. Wir wollen Deutschunterricht vor Regelunterricht und Schulkindergärten an Brennpunktschulen, Leistungsorientierung, Noten und unangekündigte Tests, ein dreigliedriges Schulsystem mit einer technischen Realschule für anspruchsvolle Ausbildungsberufe und einer verbindlichen Schulempfehlung und Pilotprojekte für Schuluniformen.

Welche Koalition wird Rheinland-Pfalz nach der Wahl regieren, und wer wird sie anführen?

Über die Zusammensetzung des Landtags und damit die Regierung entscheidet glücklicherweise der Wähler. Im besten Fall wählt er die AfD so stark in den Landtag, dass sie als stärkste Partei eine Regierung anführt, die endlich Politik für unser Land und unsere Bürger macht. Im schlechtesten Fall finden sich CDU und SPD zu einer Koalition des kleinsten gemeinsamen Nenners zusammen, bei der sich die CDU unabhängig vom konkreten Ergebnis von der SPD am Gängelband durch die Manege führen lässt.

Warum braucht es gerade Sie im neuen Landtag, und für welche drei politischen Anliegen aus Ihrem Wahlkreis wollen Sie sich unmittelbar nach der Wahl einsetzen?

Die AfD fordert als erste Landtagspartei seit 2018 die Abschaffung der ungerechten und bürokratischen Straßenausbaubeiträge, die auch viele Bürger im Kreis Neuwied belasten. Die Stadt Neuwied und viele Kommunen im Kreis sind hoch verschuldet, wir brauchen einen besseren kommunalen Finanzausgleich und mehr Geld für unsere Kommunen. Der steuerlich subventionierte Ausbau der Windkraft bedroht unsere Wirtschaft, unsere Natur und unsere Landschaft auch im Kreis Neuwied, das wollen wir stoppen.

Warum ist Ihr Wahlkreis der beste/schönste/attraktivste in Rheinland-Pfalz?

Rheinland-Pfalz ist ein kulturell und landschaftlich reiches und schönes Bundesland mit liebenswerten und tüchtigen Menschen. Der Wahlkreis Neuwied bildet das vom Rheinufer bis zum Westerwald beispielhaft ab. In der Deichstadt Neuwied bin ich aufgewachsen und habe von hier aus die Welt erkundet, auf den Höhen des Westerwalds lasse ich mir bei Wanderungen den Wind um die Nase pfeifen und meinen Blick weit übers Land schweifen. Achte jedes Mannes Vaterland, das Deinige aber liebe!

Alle Angaben stammen von Dr. Jan Bollinger.

Kontakt zum Kandidaten

Jan Bollinger (AfD)

Wahlkreis 4 (Neuwied)

Landesliste Platz: 1

Telefon: 02631-9390715

E-Mail: info@jan-bollinger.de

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Ressort und Schlagwörter

Kreis NeuwiedWK 4 – Neuwied

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