Kataster für Hindernisse ist erstellt - An manchen Stellen gibt es noch Nachholbedarf
Barrierefreiheit wird groß geschrieben: Kataster soll Verwaltungen anleiten
Zu steile Rampen wie hier in Bad Hönningen können Barrieren sein. Doch das Kataster zeigt diese Schwachpunkte auf.
Daniel Rühle (Archiv)

Kreis Neuwied. Barrieren gibt es überall: Sei es die zu hohe Stufe, das Kopfsteinpflaster oder eine steile Rampe. Für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sind dies oft unüberwindbare Hindernisse. Um dem entgegenzuwirken, wurde in den vergangenen Jahren ein Barrierekataster für die Verbandsgemeinden Unkel, Linz, Bad Hönningen sowie die ehemalige VG Waldbreitbach erstellt (wir berichteten). Nun wurden vom beauftragten Planungsbüro die letzten Ergebnisse für das Leader-Projekt übermittelt.

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Dabei war die Erstellung des Katasters für die Gesellschaft für Umweltplanung und wissenschaftliche Beratung eine Premiere auf diesem Gebiet, gibt Lisa Becher, die beim Bonner Büro das Projekt bearbeitet hat, zu. 2020 bereitete Becher Infomaterial, Karten und Erfassungsvorgaben für die 15 ehrenamtlichen Helfer vor, die im Frühjahr und Sommer 2021 beispielsweise durch die Straßen von Bad Hönningen oder Unkel liefen und Barrieren vermerkten.

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